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Garmin Forerunner 55 – GPS-Laufuhr mit 1,04“ Always-On-Farbdisplay, täglichen Trainingsempfehlungen, Laufzeitprognose, Sport-Apps, Schwarz und bis zu 14 Tagen Akkulaufzeit.

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Meine Freundin geht schon längere Zeit laufen, hat auch bereits an mehreren Läufen teilgenommen und hat mich schlussendlich auch überzeugt, mit dem Laufen anzufangen.Wer auch mit dem Laufen angefangen hat, kennt das vielleicht. Wie soll man laufen, wie lange, muss man auf was achten, ach egal, legen wir los. Nur war ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden! Ich konnte keine Leistungssteigerung erkennen.Nebenbei bin ich auch viel auf dem Gravelbike unterwegs und da deutlich ambitionierter, Garmin 530, Brustgurt, Tritt- und Geschwindigkeitssensor. Also begann das große Suchen nach einem kleinen Helfer. Erstmal sollte er nicht so teuer sein, aber ausreichend gut, damit die Daten auch halbwegs stimmen und man damit was anfangen kann.Was war mir wichtig?- GPS, auch mal ohne Handy laufen- Herzfrequenz, da ich mich daran orientiere- attraktiver Preis- Sollte in einigen Tests auch besser abgeschnitten habenAm Ende bin ich im öfter über die Garmin Forerunner 55 gestolpert und im Angebot bei Amazon haben ich und meine Freundin zugeschlagen. Was soll ich sagen, wir sind beide extrem begeistert.Die Uhr selbst—————–Die Uhr selbst ist aus einfachem „Plastik“ mit einem Silikon-Armband. Wir tragen die Uhren nun seit gut 2 Monaten fast rund um die Uhr und beide sehen immer noch top aus. Keine Abnutzung, keine Kratzer, alles noch matt und nichts abgegriffen.Nur ein Sicherheitsglas haben wir angebracht, einfach damit das „Uhren“glas nicht verkratzen kann.Das Display————–Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Display. Man ist heute extrem gute LCDs oder OLEDs gewöhnt und Garmin setzt bei der Forerunner 55 auf ein transflektives MIP Display. Was im Grund nur heißt, man kann es im Licht sehr gut ablesen, aber ohne externe Lichtquelle muss man die Hintergrundbeleuchtung aktivieren. Zudem benötigt es wenig Strom.Anfangs eher skeptisch, bin ich mittlerweile sehr begeistert. Man kann das Display immer ablesen und es ist gibt kaum Situationen, in denen etwas fehlt. Sollte man ein Manko suchen, dann vielleicht die Größe und die Auflösung. Mit 1,8“ ist sehr klein, aber ausreichend dimensioniert für den Alltag und erst recht fürs Laufen.Funktionsweise——————-Wie die Uhr funktioniert, muss ich nicht groß erklären, das machen Videos besser. Es sei nur so viel gesagt, man kann sich alles so einstellen, wie man es (in meinem Fall) für das Laufen benötigt und über die 5 Knöpfe an der Uhr ist alles einfach und unkompliziert zu bedienen.Im Trainingsmodus können mehrere Ansichten hinterlegt werden und jede Ansicht kann nach den eigenen Bedürfnissen Daten anzeigen. Herzfrequenz, Schrittfrequenz, Belastung, Distanz, Geschwindigkeit und noch mehr. Auch der Wechsel zwischen den Ansichten ist mit einem schnellen Druck auf die Rauf- oder Runtertaste erledigt. Alles einfach und übersichtlich, bin ich vom Garmin 530 nicht so gewöhnt.Herzfrequenz- und GPS-Sensor————————————-Die Uhr ist kein EKG und auch nicht direkt am Herzen, daher ist die Messung nicht so genau, wie die mit einem Brustgurt, aber nach einer eigenen Probe mit Brustgut allemal ausreichend. Die Abweichungen waren minimal, zwischen 1 – 10 Schlägen. Für Profis vermutlich nichts, aber für Hobby und auch ambitionierte Läufer OK. Wer es genauer möchte, kann die Uhr einfach mit einem Brustgurt koppeln.Das GPS ist richtig gut für eine so kleine Uhr am Handgelenk, für mich ausreichend präzise und ausreichend schnell, hier habe ich auch einige Tests gelesen und alle sagten, sie kann auch mit teureren Uhren mithalten.Die App————–Neben der Uhr bekommt ihr den meisten Mehrwert jedoch auf dem Smartphone mit der App. Einfach genial, was Garmin hier abliefert. Die App ist Euer kostenfreier Trainingscomputer, alles wird gespeichert und ausgewertet.Die Läufe, mit allen zur Verfügung stehenden Daten:- Strecke- Pace- Schritt-, Herzfrequenz- und viele mehrEin Eldorado für Zahlen verliebte. Ihr könnte aber auch die Schlafanalyse und Euren Stresspegel sehen, sofern Interesse daran besteht. Meine Freundin trackt mit der Uhr ihren Zyklus/Periode. Auch hier liefert die Uhr interessante Tipps (z.B. weniger Krämpfe, wann ist Ausdauertraining am besten etc. Die dazugehörigen Studien als Belege gibt es auch direkt dabei).Mein persönliches Highlight dabei sind jedoch erstellbare Trainings. Man kann Trainings für sich selbst erstellen und so auf ein Ziel hinarbeiten. Ich habe jedoch auf das Training eines Garmin Coaches zurückgegriffen. Man wählt einen von drei Coaches, gibt seinen aktuellen Trainingszustand an, was das Ziel sein soll und basierend darauf, wird ein Training erstellt. Dieses findet sich im Kalender der App wieder, so kann man sehen, was an welchem Tag ansteht und auf der Uhr kann man dieses am jeweiligen Tag starten.Ein Training sieht zum Beispiel so aus, 10 Minuten aufwärmen, 5 km laufen, 10 Minuten auslaufen. Startet man das Training, beginnt ein Countdown und anschließend zeigt die Uhr an, was gemacht werden soll. Kurz vor dem Ende eines Abschnittes beginnt die Uhr durch Vibrieren darauf, aufmerksam zu machen, dass gleich eine neue Phase ansteht. Man hat also entsprechend Zeit auf die Uhr zuschauen, was als Nächstes kommt.Am Ende eines Trainings erhält man eine Einschätzung. War das Training gut, oder schlecht, hat man also die errechneten Ziele erreicht bzw. alles entsprechend im Training umsetzen können.Die App/der Garmin-Server kalkuliert auch theoretische Werte, z.B. im aktuellen Trainingszustand, wie lange benötigt man für eine 5/10-km-Lauf, Halbmarathon, oder Marathon. Ob man die kalkulierte Zeit von 5 Stunden für einen Marathon schafft, steht auf einem anderen Blatt :DDer Akku————-Der Akku bzw. die Laufzeit ist ein Highlight. Mit 3-4 Trainingseinheiten (je 30-60 Minuten) täglich 60 Minuten spazieren, hält der Akku gut 7 Tage durch. Erst dann verlangt er nach neuer Energie und dies ist, ich glaube, in ca. 60 Minuten erledigt. Für mich ein unschlagbares Argument.Fazit————-Am Ende noch etwas Kritik, wenn man so will. Der Stecker zum Laden der Uhr. Zu einem ist dieser leider nichts, was man kennt, oder bereits zu Hause hat, sondern Garmin-spezfisch. Daher auf Reisen unbedingt daran denken. Und ich finde den Anschluss fummelig, aber einmal die Woche ist es zu verkraften.Natürlich ist die Forerunner 55 keine Smartwatch, aber das versucht sie auch nicht zu sein. Wer etwas mehr Smartwatch möchte, derjenige muss zu den höheren Klassen bei Garmin greifen, aber damit auch deutlich tiefer in den Geldbeutel.Die berühmte Frage würdest Du die Uhr weiterempfehlen? Klares, ja! Zumindest, wenn man eine Uhr für das Laufen sucht.
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